Homepage-Baukasten oder Webdesigner? Ein ehrlicher Vergleich
Wix, Jimdo und Co. werben mit einer Webseite in einer Stunde. Das kann reichen. Hier steht, wann ein Baukasten genügt, was er im Durchschnitt kostet und wann ein Webdesigner die bessere Wahl ist.
Was ein Baukasten gut kann
Ein Homepage-Baukasten ist ein Mietsystem: Sie wählen eine Vorlage, tauschen Texte und Bilder aus und zahlen eine Monatsgebühr. Für den Anfang ist das praktisch. Sie brauchen keine Technikkenntnisse, Hosting und Sicherheitsupdates übernimmt der Anbieter, und eine einfache Seite steht tatsächlich an einem Wochenende.
- Schneller Start ohne Vorkenntnisse
- Hosting, SSL-Verschlüsselung und Updates sind inklusive
- Gut für Vereine, Hobbyprojekte und den ersten Test einer Geschäftsidee
Wo Baukästen an Grenzen stoßen
Die Schwächen zeigen sich meist erst nach einigen Monaten, wenn über die Seite Anfragen kommen sollen und Sie bei Google gefunden werden möchten.
- Vorlagen sehen bei vielen Betrieben ähnlich aus, und Kunden merken das
- Ladezeit und Technik lassen sich nur begrenzt verbessern
- Eigene Seiten für mehrere Leistungen oder Orte sind mühsam
- Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter bedeutet meist einen Neubau
- Texte, Bilder, Rechtstexte und die Google-Einrichtung bleiben Ihre Arbeit
Was ein Baukasten kostet: die Anbieter im Vergleich
Die Monatsgebühr wirkt klein. Das sind die Einstiegstarife bekannter Anbieter mit eigener Domain, gerundet, bei jährlicher Zahlung (Stand 2026):
- Wix: ab etwa 17 Euro im Monat
- Jimdo: ab etwa 11 Euro im Monat
- Squarespace: ab etwa 16 Euro im Monat
- IONOS: 1 Euro im ersten Jahr, danach etwa 18 Euro im Monat
- Strato: 1 Euro im ersten Jahr, danach etwa 12 Euro im Monat
Im Durchschnitt sind das rund 15 Euro im Monat für den Einstieg. Wer mehr Funktionen braucht, etwa Terminbuchung, mehr Speicher oder einen Shop, landet schnell bei 25 bis 40 Euro. Über fünf Jahre kostet der Einstieg damit rund 900 Euro, ein größerer Tarif 1.500 bis 2.400 Euro. Die Seite gehört Ihnen trotzdem nicht: Wenn Sie kündigen, ist sie offline.
Dazu kommt Ihre eigene Zeit. Wer 20 Stunden in Aufbau, Texte und Bilder steckt, sollte diese Stunden mit seinem eigenen Stundensatz rechnen. Die Anbieter ändern ihre Preise regelmäßig, prüfen Sie die aktuellen Tarife deshalb direkt beim Anbieter.
Was ein Webdesigner im Durchschnitt kostet
Auch bei Webdesignern gehen die Preise weit auseinander. Branchenvergleiche nennen für einen One-Pager meist 500 bis 2.000 Euro, für eine kleine Firmenwebseite mit mehreren Seiten 2.500 bis 8.000 Euro. Freelancer liegen eher am unteren Ende, Agenturen am oberen. Viele dieser Preise sind netto, also zuzüglich Umsatzsteuer.
- One-Pager im Markt: meist 500 bis 2.000 Euro
- Firmenwebseite mit mehreren Seiten im Markt: meist 2.500 bis 8.000 Euro
- Bei mir: One-Pager 499 Euro, mit Online-Terminbuchung 799 Euro, mehrere Seiten ab 1.490 Euro. Das sind Endpreise, als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechne ich keine Umsatzsteuer
Was ein Webdesigner anders macht
Ein Webdesigner baut die Seite für Ihren Betrieb und für die Begriffe, mit denen Ihre Kunden suchen. Dazu gehören eine klare Struktur, kurze Ladezeit, saubere Technik für Google und ein Kontaktweg, der auf dem Handy mit einem Daumen funktioniert. Und Sie haben jemanden, der Fragen beantwortet und Ihre Branche kennt.
Bei mir laufen Domain und Hosting auf Ihren Namen, die Seite gehört Ihnen. Ein One-Pager ist innerhalb einer Woche online, sobald die Inhalte vorliegen. Pflege mit Sicherheitsupdates gibt es optional für 49 Euro im Monat.
Mein Rat: So entscheiden Sie
- Baukasten, wenn Sie Zeit haben, gerne selbst gestalten und die Seite vor allem als Visitenkarte dient
- Webdesigner, wenn Sie über Google neue Kunden gewinnen möchten, wenig Zeit haben oder mehrere Leistungen und Orte anbieten
- Beides nacheinander: mit einem Baukasten starten und die Seite neu bauen lassen, wenn der Betrieb wächst
Baukasten oder Profi?
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Passend zu Ihrem Vorhaben
Alles, was Sie wissen möchten
Was kostet ein Homepage-Baukasten im Durchschnitt?
Der Einstieg mit eigener Domain kostet bei den bekannten Anbietern im Schnitt rund 15 Euro im Monat. Größere Tarife mit mehr Funktionen liegen bei 25 bis 40 Euro.
Ist ein Baukasten schlecht für Google?
Nicht grundsätzlich. Eine gepflegte Baukasten-Seite kann für den Firmennamen gefunden werden. Für umkämpfte Suchbegriffe aus Leistung und Ort fehlen oft Ladezeit, Struktur und Feinschliff.
Gehört mir die Seite beim Baukasten?
Ihre Inhalte schon, die Technik nicht. Wenn Sie den Vertrag kündigen, ist die Seite offline.
Was kostet eine Webseite bei Ihnen?
Ab 499 Euro für einen One-Pager, 799 Euro mit Online-Terminbuchung und ab 1.490 Euro für mehrere Seiten. Sie bekommen vorher ein schriftliches Festpreis-Angebot.
Baukasten oder Profi? Fragen Sie mich einfach.
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